Wie Rituale mir innere Stabiliät geben
Meine Morgenroutinen sind mir wichtig. Sehr sogar.
Nicht, weil es gerade Trend ist. Sondern weil ich spüre, wie sehr es meinen ganzen Tag verändert, wenn ich ihn bewusst beginne.
Ich möchte nicht aufspringen und sofort funktionieren. Ich möchte im Tag ankommen.
Ich beginne früh, weil ich diese ersten Minuten liebe. Dieser Morgen gehört mir. Noch ist es still. Noch fordert niemand etwas. Noch darf alles langsam sein.
Ich begrüße den Tag in meinem eigenen Tempo. Mit einem tiefen Atemzug in Ruhe. Dafür stehe ich lieber zeitig auf. Diese Zeit am Morgen gehört mir. Kein Stress. Kein Tempo. Kein Druck.
Ich rolle die Matte aus, bewege meinen Körper sanft im Yoga, spüre meinen Atem, spüre mich. Manchmal ist es kraftvoll, manchmal ganz leise.
Wenn ich so starte, bin ich nicht getrieben. Ich bin ausgerichtet und selbst wenn der Tag später turbulent wird, trage ich diese innere Ruhe in mir.
Mein Morgen ist kein Luxus. Er ist meine bewußte Entscheidung.
Ein schönes Motto dafür: Der Morgen macht den Tag
Meine Morgenrituale unterstützen mich, sind motivierend für den Tag und kann dem Leben eine Prise Leichtigkeit geben.
Meine 6 Abläufe = MorgenMOVES
1. Aufstehen um 5 Uhr = BettFLUCHT
Das Aufstehen fällt mir grundsätzlich leicht. Ich liebe es früh aus dem Bett zu hüpfen und den Tag zu starten. Am Besten gelingt es mir in den Frühlings-und Sommermonaten. In den dunklen Jahreszeiten brauche ich etwas Überwindung.Im Frühjahr hat es eine ganz besondere Stimmung. Die Vogelkonzerte sind morgens so wunderschön anzuhören, da bin ich gleich gut gestimmt für die kommenden Stunden.
2. Atemübungen = LuftREIN
Ich bin Fan von Atemübungen = im Yoga genannt Pranayama. Sie fördern die Lebensqualität und beugen Erkrankungen vor. Ein achtsames Atmen kann mich beruhigen. Ich nehme meine Atmung bewusster wahr und konzentriere mich nur auf meinen Atem. Ich setzte auch im Tagesverlauf mal Atemtechniken ein, das beruhigt in manchen Stresssituationen und macht den Kopf frei.Es gibt dazu verschiedene Übungen http://yogaworld.de/bauchatmung
3. Meditation = HerzKOPF
Die Meditation hilft mir beim Abschalten, zur Stressbewältigung und mein Gehirn wird positiv beeinflusst und angeregt. Ich meditiere morgens ca. 25 Minuten und praktiziere geführte und auch stille Meditationen. (zb. Morgen/-Abendmeditation von Joe Dispenza )
4. Yoga = BewegungsLUST
Yoga gibt mir am Morgen unglaublich viel Energie und Kraft. Nach 8 Stunden Schlaf im Bett, wird mein Körper durch die verschiedenen Stellungen gefordert -für die Wirbelsäule eine Wohltat. Man kann sich strecken, dehnen und die Gelenke kommen in Bewegung.
Es sind meistens 6 Yogaübungen (Asanas- http://yogaimtaeglichenleben.at) die ich in der Früh praktiziere.Es darf alles auch mal variieren.Es muss nicht immer perfekt sein. Ich nutze folgende Yogamatte https://amzn.to/4qsNgB9
1)Sonnengruß 2)Krieger 3)Dreieck 4) halbe Brücke 5) Drehsitz 6) Entspannungshaltung
Der Sonnengruß ist immer mit 8 -10 Wiederholungen dabei.
5. Tagebuch und Erfolgsjournal = GedankenGUT
Ich schreibe seit einigen Monaten regelmäßig in mein Tagebuch. Hier kommen all meine Gedanken, Affirmationen, Ängste, Ziele und noch vieles mehr hinein. Ein kleines Buch mit vielen Seiten, das mir heilig geworden ist. Heilig, weil ich schreiben kann, was ich fühle, was ich spüre und was ich wahrnehme. Der Vorteil, der geschriebenen Worten ist, das ich nach Tage, Monaten und irgendwann auch nach Jahren zurückblättern kann und mein GedankenGUT nochmal nachlesen kann…
Außerdem schreibe ich täglich in mein Erfolgsjournal. Ich nutze ein 6-Minuten Erfolgsjourneling von Domenik Spenst 6 Minuten Tagebuch . Hier werden Ideen, Mindset, Visionen & Ziele für mein Business festgehalten und entwickelt.
6. Walken-Joggen = NaturBaden
Ich habe das Glück am Bodensee zu leben. Die Natur ist hier unglaublich schön, die Energien und die Kräfte der Berge und des Sees sind nahezu magisch. Meine Sinne werde hier extrem angeregt und es entstehen wunderbare neue kreative Ideen für mein Business. Je nachdem worauf ich Lust habe, walke oder jogge ich.

Was bin ich mir wert?
Jeder Morgen beginnt mit (d)einer Entscheidung. Nicht mit dem Weckerklingeln. Nicht mit der ersten Nachricht auf dem Handy.
Sondern mit der Frage: Wie möchte ich heute in meinen Tag starten?
Fühlst du dich morgens schon getrieben, noch bevor du richtig wach bist? Dann trägt dieses Gefühl dich oft durch den ganzen Tag. Stress am Morgen zieht sich meistens über den Tag. Genau hier liegt die Chance zur Veränderung.
Was passiert, wenn du bewusst einen anderen Impuls setzt?
Vielleicht sind es nur zehn Minuten. Zehn Minuten ohne Ablenkung. Ohne To do Liste. Ohne äußere Erwartungen. Nur du mit dir Atmen – deinen Atem spüren, Schreiben zb. Journaling , Körperbewegungen zb. Yoga
Diese Zeit, diese Rituale sind sehr wertvoll und wirken nachhaltig. Sie regulieren dein Nervensystem.
Gerade wenn dein Alltag voll ist mit Kindern, Terminen und Verpflichtungen, wird diese bewusste Ausrichtung zu deiner kostbarsten Zeit mit dir selbst.
In der Stille zu sein ist kraftvoll. Ohne Erwartungen. Ohne Rollen. Ohne Funktionieren.
Rituale sind keine starre Disziplin. Sie sind eine Entscheidung für dich. Für Klarheit. Für Präsenz. Für innere Stabilität.
Vielleicht ist genau das der eigentliche Schlüssel:
Nicht darauf zu warten, dass dein Alltag ruhiger wird.
Sondern ihn bewusst so zu gestalten, dass er dich trägt.
Denn dein Alltag ist dein Leben. Nicht irgendwann. Jetzt.
Probier es doch einfach mal aus.
Zehn Minuten können mehr verändern, als du denkst.
Schreib mir doch in den Kommentaren…
wundervolle Grüße
Wonja
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